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Killerspiele für Erwachsene |
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Webmaster
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Moin,
heise online hat heute eine nette News drin, die sollte gelesen werden: http://www.heise.de/newsticker/meldung/89659 Es geht dabei um eine LAN-Party für 120 Eltern, bei denen die gefürchteten "Killerspiele" angeboten werden. Ich bemerke: das Wort "Killerspiel" ist nach wie vor ein Unwort, dass ganz bewusst suggestiv von Populisten eingesetzt wird. Gespielt wird der 3D-Shooter "Counter Strike", der mit USK 18 nur an Erwachsene verkauft werden darf. heise schreibt: "Eigentlich habe ich etwas gegen Killerspiele", sagt sie. Doch ein wenig könne sie ihren 13 Jahre alten Sohn Florian jetzt schon verstehen. "Als Spieler muss ich schnell reagieren können und voll konzentriert sein. Das ist schon eine faszinierende Herausforderung", sagt sie. oder weiter unten wird eine weitere Mutter zitiert: Die 40-Jährige findet es grundsätzlich nicht gut, dass ihr 14 Jahre alter Sohn Philip ständig vor seinem Computer sitzt. "Er isoliert sich dadurch, und er verliert den Bezug zur Realität sowie den Respekt vor den Menschen und dem Tod",... *grübel* sooo, also 13 und 14 sind die beiden. Hier sollte allerdings der Gesetzgeber einschreiten. Diese Eltern müssen einfach mal zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist schlicht unverantwortlich, dass diese ihre Kinder solche Spiele spielen lassen. Wo ist denn bitte hier das Problem? Das besagte Spiel darf von Kindern gar nicht gespielt werden. Und jedes andere Spiel, indem mehr als Moorhühner abgeschossen werden, hat auf den PC dieser Kinder nichts zu suchen. Hier schlampt nicht die USK und unsere Gesetze sind nicht zu schwach, sondern die Medienkompetenz und die Erziehungskompetenz der Eltern ist an der Stelle in Frage zu stellen. Mit erreichen der Volljährigkeit sollte dann jeder für sich entscheiden können und dürfen, ob er solche Spiele spielen will, oder nicht. Nicht der Gesetzgeber hat dies zu entscheiden. das musste ich dazu einfach mal loswerden. Gruß, Chefkoch
Geschrieben am: 12.05.2007 18:11
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"Die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt, ist umgekehrt proportional zu seiner Erwünschtheit." (Murphy) |
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Re: Killerspiele für Erwachsene |
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Ist fast schon zuhause hier
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Ich bin es zwar langsam leid über dieses Thema zu reden, aber ich möchte dennoch meinen Senf hinzugeben. 14 Jahre ist natürlich noch ein sehr junges Alter und ich gebe dir Recht, dass diese Kinder kein Counterstrike spielen dürfen.
Ein generelles Verbot von Spielen "ab 18" ist nicht praktikabel und auch nicht notwendig, wie du es ja bereits ausgeführt hast! Der Jugendschutzbeauftragte hätte auch meiner Meinung nach Eingreifen müssen und die Eltern auch darüber aufklären sollen, welche Spiele ihre Kinder spielen dürfen und welche nicht! Es gibt Computerspiele, die Kinder potentiell gefährden und ab 12 Jahren laut USK eingestuft sind. Eine Liste bekommt man hier bei Amazon. Dort fällt mir vor allen Dingen World of Warcraft ins Auge. Ein Spiel mit unheimlich hohem Suchtfaktor. Mir macht im Moment weniger Sorgen, dass es den Jugendlichen leichter fällt Gewalt auszuüben. Die Computersucht darf man nicht unterschätzen und wenn das so weitergeht, wird die Bevölkerung immer weiter verdummen, wenn die Eltern nicht eingreifen und sagen, wann Schluss mit dem Computer spielen ist. Anscheinend schaffen es die heutigen Eltern nicht, weil sie keine ausreichende Medienkompetenz haben, sich nicht durchsetzen können oder - noch schlimmer - froh sind, dass das Blag nun vor der Kiste sitzt. Deshalb bin ich ein Befürworter davon, dass man Medienkompetenz bereits schon in der Sekundarstufe I unterrichten sollte. Die Kinder im Unterricht aufklären, dass stundenlanges Sitzen vor dem Computer uncool ist und man seine Freunde vernachlässigt oder dadurch versäumt Freundschaften zu schliessen. Das sollte genause auf dem Lehrplan gehören, wie das sicher Surfen im Internet. Nebenbei würde man denke ich auch das Problem mit der Abstumpfung auch abschwächen. So viel mal von mir in dieser späten Stunde. Gruß, Christopher aka BulldoZer
Geschrieben am: 13.05.2007 01:15
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CPI Blog - Aus dem Alltag eines semi-professionellen Redakteurs Das Glas ist halb leer !!! |
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Re: Killerspiele für Erwachsene |
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Ist fast schon zuhause hier
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Ja es ist schon richtig das 13-14 Jährige kein Counterstrike zocken schon gar nicht den ganzen tag, logisch. Meine Mutter hat mir früher als ich noch 8 Jahre war auch kein Batman gucken lassen
. Aber ich finde es auch nicht ok wenn man Kindern das Computerspielen verbietet oder veringert und Sie nur 2 Stunden oder so Spielen dürfen. Weil man in 2 Stunden auch nicht so viel in einem Spiel schafft. Des weitern finde ich es auch voll unlogisch warum Sie World of Warcraft als Spielgefährdent einstufen. Ok es macht schnell Süchtig das Spiel das stimmt wohl aber ich würde es nicht als eine gefährdung ansehen. Weil man in World auch Warcraft auch viel lernen kann wie Teamarbeit oder die Communikation unter anderen sowas in einer Virtuellen Welt zu trainieren ist doch voll klasse. Und vieleicht sollten die Mütter darauf achten das Ihre kurzen mehr Strategie Spiele spielen oder Adventures zocken weil Sie dort auch viel lernen können.Ich z.b. bin mit Tetris angefangen das zu meiner zeit voll cool war und hat eine nation bewegt so das es heute noch Kult ist. Ich habe mich dann von Tetris so langsam hochgearbeitet zu Super Mario Land fürn Gameboy. Später als ich dann 9 Jahre alt war habe ich zum Geburtstag ein Super Nintendo bekommen mit Super Gameboy, Ich war hin und weg von dem dingen das war einfach Kult. Später habe ich dann beim freund das erste mal Tomb Raider gespielt auf der Playstation. Das war schon anspruchvoller aber trotzdem noch genial. OK mitlerweile bin ich 21 und zocke auch jedes x beliebige Game sei es Ego Shooter, Taktik Shooter, Strategiespiele, Action Adventures oder Sport Games es ist von allen etwas dabei. Fazit: man kann auch mit anderen Games Spaß haben mann muss nicht immer Killerspiele zocken. MFG Styles of Beyond
Geschrieben am: 13.05.2007 11:09
Bearbeitet von Styles of Beyond am 13.05.2007 11:25:10
Bearbeitet von Styles of Beyond am 13.05.2007 11:26:12 |
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Re: Killerspiele für Erwachsene |
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Ist fast schon zuhause hier
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Ja das waren noch Zeiten. "Damals" (vor 12 Jahren) hat man als 14-jähriger noch verpixelte Shareware-Programme mit MIDI-Musik-Untermalung gezockt. Fliegender Baron, Quix, Indiana Jones und wie sie alle hießen. Doch stopp! Plötzlich erscheinen flunderflache Monster vor meinem geistigen Auge, Kettensägen und Blut. Stimmt, plötzlich betraten Doom und Castle Wulfenstein die Bühne und es war aus mit dem Frieden. Es gab sie also schon damals, die Killerspiele. Mit dem Unterschied, dass es damals niemanden gekümmert hat. Der Fokus der Öffentlichkeit ruhte noch auf anderen Dingen als auf der Diskriminierung und Zensur von Computerspielen. Unterschwellig und im Verborgenen führten wir Tag für Tag Krieg in virtuellen Welten, beim anschließenden Kaffeekranz bei Tante Emma spielte man dann mit Lego und bescheinigte, dass es in der Schule auch wirklich gut läuft.
So gesehen also bin ich ein lebendes Beispiel dafür, dass Killerspiele keinen Killer aus einen machen. Allerdings: Raucher die noch durch keine tödlichen Krankheiten wie Lungenkrebs oder Raucherbein leiden, behaupten auch gerne, dass sie der lebende Beweis dafür sind, dass Rauchen nicht krank macht. Dabei ist es schon längst wissenschaftlich erwiesen. Betroffene blenden die Gefahr einfach gerne aus. Ich bekenne mich im Bezug auf Killerspiele schuldig. Da mein Hobby aber der Computer ist und nicht speziell Egoshooter, bin ich meistens mit Bildbearbeitung, Artikel schreiben, Programmieren, Surfen, etc. beschäftigt. Wobei mit BF2142 das Zocken wieder deutlich zugenommen hat :) Man darf nicht aus den Augen verlieren, dass heutige Computergrafik im Vergleich zu vor einem Jahrzehnt ein Weltenunterschied bedeuten. Heutige Spiele sind eindeutig aggressiver, blutiger und vor allem realistischer! Ich befürchte durchaus, dass die heutige Generation an "Computerkindern" gewaltbereiter sein wird als die damaligen. Was ich aber noch mehr fürchte als Gewalt in Spielen ist die hohe Suchtgefahr. Ich gebe euch hier Brief und Siegel, dass folgende Geschichte genau so mir passiert ist. Ich habe seit ich denken kann nur Egoshooter gespielt. Ganz früher noch so Adventures oder Jump'n'Run. Aber seit Doom und Half Life gab es nur noch Egoshooter. Mit Strategie- bzw. Online-Rollenspielen wie z.B. World of Warcraft konnte ich überhaupt nichts anfangen, ich verabscheute solche Spiele sogar. Dann kam letztes Jahr im Dezember mein Cousin an (ich war zu dem Zeitpunkt arbeitslos) und meinte er hätte ein total geniales Online-Rollenspiel gefunden: Silkroad Online. Tolle Grafik, etc. und das beste: vollkommen kostenlos! Sowohl das Spiel als auch die Benutzung der Server. Naja, dachte ich, kannst ja mal reinschauen. Was in den kommenden zwei Monaten folgte war mir eine Lehre. Es zog mich sofort in den Bann, das Spiel lief quasi täglich 8-14h! In Xfire überholte Silkroad in der Statistik in so kurzer Zeit alle Spiele die ich seit Aufzeichnung gespielt habe (auch CounterStrike). In diesen zwei Monaten spielte ich über 500(!) Stunden Silkroad. Jetzt könnte ich sogar nachvollziehen, wieso ein Chinese einen anderen im echten Leben tötet weil der ihn im Spiel betrogen hat. Man baut sich dort eine eigene Persönlichkeit auf, in einer anderen verzauberten Welt. Man entwickelt sich, bekommt neue Rüstung und Fähigkeiten und interagiert mit tausenden anderen Spielern weltweit. Innerhalb eines Monats gab ich übrigens über 60 € für das Spiel aus für zusätzliche Goodies etc. Solche Spiele können einen richtig arm machen. Doch dann zog ich die Notbremse. Genauso schnell wie es mit der Sucht angefangen hat, hörte es bei mir auch wieder auf. Von einem Tag auf den anderen trennte ich mich von diesem Online-Rollenspiel, und mein Leben normalisierte sich wieder. Es soll mir eine Lehre und Warnung bleiben. Gerade unseren Sprösslingen werde ich Online-Rollenspiele verbieten. Sie sind in meinen Augen die größere Gefahr als Killerspiele. So, das waren nun meine geistigen Ergüsse an diesem lauen Sonntagsmorgen. Ich wünsche euch noch ein schönes restliches Wochenende. Gruß, Björn
Geschrieben am: 13.05.2007 11:53
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Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. Aristoteles |
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Re: Killerspiele für Erwachsene |
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Ich finde es eigentlich toll, dass eine LAN-Party für Erwachsene organisiert wird. Viele Erwachsene reden nur mit und wissen eigentlich nichts genaues über das Thema. Sie lassen sich sehr leicht von den Medien und Massen beeinflussen. Es wurde außerdem schon durch einige Studien bewiesen, dass Killerspiele bei den meisten Menschen die Aggressivität abbauen anstatt sie zu fördern. Nur so etwas wird im Bezug auch Amok und Killerspiele nicht erwähnt, da man dann ja nichtmehr den EGO-Shootern die Schuld in die Schuhe schieben kann.
Geschrieben am: 27.07.2009 00:21
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Re: Killerspiele für Erwachsene |
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Das sehe ich komplett anders! Als 12 Jähriger habe ich mit Vorliebe mein neues Spiel Mafia gespielt. Ich habe es geliebt… Habes vom Bruder gehabt, und meine Eltern wussten natürlich nichts davon. Meinen ersten Computer hatte ich mit 9, meine Eltern hatten daher schon lange aufgehört genau zu überprüfen was ich mache, zumal ich zu dieser zeit schon mehr über PCs wusste als meine Mutter (nicht schwer).
Naja wie gesagt, ich habe es mehrere Stunden gespielt, und war wirklich immer total in meinem Element. Jeden Tag Autos klauen, Leute ab ballern und einfach nur schlagen, klauen, überfallen, schießen… aufgefallen ist mir selbst nicht, dass ich mich verändert habe. Das kam erst auf einem Klassenausflug. Ich war noch etwas müde, habe aus dem Fenster vom Bus gedacht, und dachte mir „geiles Auto des brauch ich…“ … das ist mir dann ne Sekunde später klar gewesen, äähm klar – reale Welt – nein. Aber so richtig klar war es mir erst nachdem eine Freundin gemeint hat ich wär aggressiver geworden. Ich habe dann ohne Probleme einfach mal aufgehört… und wurde wohl wieder normal xD ein Jahr später war ich drüber gestolpert und habe wieder normal gespielt. Mittlerweile ist es schon einige Jahre ehr, aber bin froh , dass es mir damals jemand gesagt hatte xD
Geschrieben am: 27.07.2009 21:50
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. Aber ich finde es auch nicht ok wenn man Kindern das Computerspielen verbietet oder veringert und Sie nur 2 Stunden oder so Spielen dürfen. Weil man in 2 Stunden auch nicht so viel in einem Spiel schafft. Des weitern finde ich es auch voll unlogisch warum Sie World of Warcraft als Spielgefährdent einstufen. Ok es macht schnell Süchtig das Spiel das stimmt wohl aber ich würde es nicht als eine gefährdung ansehen. Weil man in World auch Warcraft auch viel lernen kann wie Teamarbeit oder die Communikation unter anderen sowas in einer Virtuellen Welt zu trainieren ist doch voll klasse. Und vieleicht sollten die Mütter darauf achten das Ihre kurzen mehr Strategie Spiele spielen oder Adventures zocken weil Sie dort auch viel lernen können.




