Das Open-Source-Verschlüsselungstool TrueCrypt 5.0 kann jetzt in der neuen Version auch komplette Laufwerke verschlüsseln und ist auch erstmals unter Mac OS X einsetzbar. Zudem hat die Linux-Variante nun eine grafische Oberfläche spendiert bekommen und erspart genervten Linux-Benutzern das Tippen mit der Shell-Konsole.
Bei der kompletten Verschlüsselung einer Festplatte wird, sofern sie das genutzte Betriebssystem beinhaltet, beim Hochfahren des Computers ein Passwort abgefragt. Ohne das Passwort ist hier für Laptop- und Datendiebe Endstation. Die neue Version 5.0 soll unter anderem auch den Lese- und Schreibvorgang schneller erledigen als die Vorgängerversionen.
Das Programm verschlüsselt mit den Krypto-Algorithmen AES, Twofish, Serpent und einer Kombination aus allen drei Algorithmen. Die neue Version nutzt nicht mehr länger den Hash-Algorithmus SHA-1, der mittlerweile als unsicher gilt, sondern den neuen SHA-512.
TrueCrypt ist Open Source und kann kostenlos kommerziel von Unternehmen sowie von Privatpersonen genutzt werden.
Herunterladen können Sie TrueCrypt 5.0 hier. (cpi)