Die Games Convention 2008 ist seit Donnerstag auch für das öffentliche Publikum geöffnet und hat in den letzten zwei Tagen einen Besucheransturm von 89.500 Menschen verzeichnet. Im vorherigen Jahr lag diese Zahl zur Halbzeit bei 81.000 Besuchern. Die Leipziger Messe kann noch einmal zeigen, was in ihr steckt. Nächstes Jahr wandert die GC mit der BIU nämlich nach Köln und trägt den Namen GamesCon.
Die Eingangshalle ist am heutigen Samstag bereits morgens sehr voll und die begehrtesten Hallen sind absolut überfüllt. Die Leipziger Messe stößt an ihre Grenzen. Die Messeleitung argumentiert hier zwar, dass es während der AMI, die 300.000 Besucher verzeichnet - etwa 100.000 mehr wie die GC -, auch klappt und keine Kapazitätseinbußen sich bemerkbar machen. Doch kann man die AMI mit der GC vergleichen? Die GC ist eine Publikumsmesse, auf der die Besucher gerne die neuen Spiele von morgen anspielen möchten. Wie soll das gehen, wenn sich 10 Leute um eine Konsole oder Computer-Terminal prügeln müssen um vielleicht mal Tomb Raider: Underworld anspielen zu können? Auf der Auto Mobil International (AMI) kann nicht jeder Besucher die Ausstellungs-Stücke einmal Probe fahren, anders wie es auf der Games Convention der Fall sein sollte.(cpi)