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allgemeinallgemein : Steuern auf eMails und SMS im Gespräch
am 28.05.2006 18:08:28 (641 x gelesen)

Im EU Parlament werden im Moment einige Gespräche zwischen EU Abgeordneten über eventuelle neue Finanzierungsquellen gehalten, neben Steuern auf Flugtickets und Ölkonzerne stehen auch Steuern auf eMails und SMS zur Debatte.




Die EU Abgeordneten machen sich Gedanken über die Finanzierung der europäischen Gemeinschaft, welche momentan sich durch Einfuhrzöllen, Mehrwertsteuereinahmen und Beitragszahlungen finanziert.

Aufschläge von 1,5 Cent pro Short Message und 0,00001 Cent pro elektronischer Post sind im Gespräch. 

Der französische Abgeordnete Alain Lamassoure dazu: "Das sind doch Peanuts für jeden Einzelnen, aber insgesamt könnte das angesichts der Milliarden von Nachrichten jeden Tag eine immense Summe einbringen". (cpi)

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 Re: Steuern auf eMails und SMS im Gespräch

Geschrieben am: 28.05.2006 18:50  Aktualisiert: 28.05.2006 18:50
Das KÖNNTE nicht nur eine immense Summe einbringen - es WÜRDE definitiv! E-Mails zu versteuern ist ein Witz, ein richtig schlechter zudem.

 Re: Steuern auf eMails und SMS im Gespräch

Geschrieben am: 28.05.2006 19:09  Aktualisiert: 28.05.2006 19:09
Ich musste auch erst einmal schlucken beim Recherchieren, aber Gott sei Dank handelt es sich nur um das EU Parlament und noch nicht um die EU Kommission. Einer Erhebung von Steueren auf SMS und eMail würden große Proteste zur Folge habe, denn wer lässt sich das schon gefallen jedes Jahr 4-6 € für den eMail Verkehr zu bezahlen.

Abgesehen von der eMail wird die SMS dadurch noch teurer und man wird sich mit Sicherheit es noch einmal überlegen ob man jetzt eine SMS schreibt.

Wenn man zwingend nach weiteren Finanzierungsmöglichkeiten sucht, dann kann ja nur so ein Schmarn bei rauskommen.

 Re: Steuern auf eMails und SMS im Gespräch

Geschrieben am: 29.05.2006 08:15  Aktualisiert: 29.05.2006 08:15
Ich hab das auch gesehen... und hab es gelassen hingenommen. Das ist so ohne weiteres gar nicht realisierbar. Wo soll denn abgerechnet werden und auf welcher Ebene? Beim Provider, oder beim E-Mail Anbieter, National oder International? Letzteres geht schonmal gar nicht.

Ganz neu ist das übrigens nicht. Die Idee wurde bereits an anderer Stelle verworfen und zwar bei den Firmen, die sich um Antispamllösungen kümmern. Beim Einzelnen würde eine kleine Gebühr nicht so ins Gewicht fallen, bei nem Spammer schon.

Aber 1. war es nicht realisierbar und 2. würden mehr Spammer auf Lösungen zurückgreifen, bei denen sie über Trojaner & Co. auf fremde Rechner zurückgreifen können.

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