Man sollte eigentlich meinen, dass die Betreiber der Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher" ein wenig mehr Acht auf Ihre Daten geben sollten, oder? Dies war aber nicht der Fall und so konnte man bis vor kurzem die Logfiles der Seite www.hartabergerecht.de einsehen, ohne Hackertricks oder sonstiges anzuwenden. Dies berichtet der Netzpolitikblog, welcher auch als Erstes auf diese Sicherheitslücke stieß.
Die Logdatei beinhaltet 46 MegaByte große Daten von jedem Schritt der Besucher von Hartabergerecht.de und ist sogar im Internet als Backup schwarz zu bekommen. Nicht nur, dass sich jeder diese Logfile downloaden kann, sondern auch dass ein Blog dieses Logfile schon ausgewertet und analysiert hat, ist ein wirklich peinlicher Beweis dafür, wie freizügig die Copyright-Schützer mit Ihren Daten umgehen.
Bevor der Server ein Sicherheitsupdate verpasst bekommen hat und es für den normalen User ohne Hackerkentnisse möglich war die Logfiles einzusehen, konnten sogar User mit Unix-Kentnissen die eCards einsehen, die über Hartabergerecht.de verschickt wurden.
Peinlich, peinlich und nicht gerade eine Förderung der Kampagne gegen Raubkopierer.(cpi)