Die Forsche von Binghamton haben eine neue Technik entwickelt um einer Kamera einen typeigenen "Fingerabdruck" zu zuordnen zu können. Dies wäre dann ähnlich wie jedes Kaliber einer Patrone zu einer Schusswaffe passt.
Digitalkameras haben Ihr eigenes Rauschmuster, welches für das menschliche Auge unsichtbar ist, sich in den mit der Kamera geschossenen Bildern wiederfinden lässt. Anhand dieses Rauschmuster in den Bildern kann also ein Bild einer Kamera zugeordnet werden, allerdings werden zur Feststellung des Rauschmusters mehr als ein Bild benötigt.
Damit wollen vor allen Dingen Ermittler gegen Kinderpornografie im Internet vorgehen, um zu ermitteln ob von den Kameras bekannter Straftäter die ständig im Internet auftauchenden Kinderpornobilder geschossen wurden.
Bei einem Test mit 2.700 Bildern und 9 Kameras wurde bisher das Rauschmuster zu 100 Prozent korrekt zugeordnet. Die drei Forscher lassen sich das Verfahren bereits patentieren. (cpi)