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TuneUp Utilities 2007

TuneUp Utilities 2007

Jeder Jahreswechsel bringt viele Neuerungen, wir kennen das aus der Politik. Aber auch einige Softwarehersteller beschenken uns alljährlich mit einer neuen Version ihres Produkts. Meist wird die zum Ende des Jahres erscheinende Software mit dem Namen des neuen Jahres geschmückt, um auf die Neuerungen hinzuweisen. So auch bei den bekannten TuneUp Utilities, die in der Version 2007 zu einem wahren Tausendsassa mutiert sind

Nachdem die Vorgängerversion im vergangenen Jahr in unserem Test verdient unser 5-Sterne-Prüfsiegel erhielt, möchten wir hier speziell die Neuerungen unter die Lupe nehmen.

Wie gewohnt kommt das Programm in einer aufgeräumten und einfach zugänglichen Oberfläche daher, Computeranfänger finden sich also auch ohne Studium leicht zurecht. Neben den Betriebssystemen Windows 2000 und XP werden auch weiterhin die noch auf einigen älteren Rechnern installierten Windows-Versionen 98 und ME unterstützt.

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Das Handbuch

Schon vor der Installation fällt das Handbuch angenehm auf. Besonders Computeranfänger werden sich freuen, denn es ist komplett in Deutsch und erklärt jeden Schritt auf über 130 Seiten in verständlicher Weise. Beinahe jeder Schritt ist bebildert und kann so einfach nachvollzogen werden. Da ein gedrucktes Handbuch heute eher Mangelware ist, findet es in unserer Wertung eine besondere Anerkennung. Wer es aber einmal verlegt hat, findet es aber dennoch noch als PDF auf der CD. Zudem werden alle Handbücher der Tune-Up-Reihe auf der Herstellerseite als Download angeboten. Das verdient ein dickes Plus.

Allgemeine Infos
Genre:System Tools
Entwickler:TuneUp Software GmbH
Publisher:S.A.D. GmbH
Webseite:http://www.tuneup.de
Preis (UVP):34,99 €
empf. Systemanforderung
CPU:Pentium 2 Klasse
Hauptspeicher:mind. 256MB RAM
Grafik:1024x786
HDD:40 MB
OS:Windows 98 bis XP (Vista)
Bewertung
Installation  90%
Funktionsvielfalt  96%
Bedienung
 90%
Handbuch / Hilfe  97%
Effizienz  93%
Gesamt  94%


Installation und erster Eindruck

Die Installation geht kinderleicht, der Pfad ist frei wählbar und das Programm beansprucht lediglich 20 Megabyte auf der Festplatte. Der tuning-willige Nutzer muss nicht lange auf den Startbildschirm des Programms warten, dieser präsentiert sich schick und aufgeräumt. Bei dem einfachen Bedienkonzept gibt es keinerlei Verbesserungsbedarf, so sieht TuneUp Utilities auch seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich. Lediglich die Knöpfe „Minimieren“ und „Schließen“ (oben rechts) sind ein wenig größer geworden und erstrahlen nun im Vista-Look.


Updates

Sämtliche Updates innerhalb der Version 2007 sind kostenlos und werden automatisch gesucht. Das erste Update erhalten Sie schon gleich nach der Installation, so dass Sie gleich auf aktuellstem Stand beginnen können.


Kompatibel

Um zum neusten Betriebssystem aus Redmond kompatibel zu sein, erhält der Käufer mit seiner Lizenz die Möglichkeit die TuneUp Utilitys mit einem Update auch auf Windows Vista lauffähig zu machen.

Die neueste Browser-Generation wurde mit Tuning-Möglichkeiten für den Internet Explorer 7 und Firefox 2 ebenso bedacht wie der Windows Media Player 11. Da inzwischen auch das Office-Paket aus dem Hause Microsoft sich mit der Jahreszahl 2007 schmückt, ist das Tuning für Outlook auch mit der aktuellen Version kompatibel. Bei den Browsern stehen die meisten Funktionen zur Verfügung, hier kann man Belieben die Startseite ändern, Menüleisten anpassen und das Aussehen der Tabs verändern.


Die einzelnen Programme

Sämtliche Tuning-Werkzeuge sind wie gewohnt in fünf Kategorien eingegliedert, da auch das Programm gänzlich in Deutsch ist erschließt sich jedem sofort was sich unter jeder Kategorie verbirgt. Da die meisten Werkzeuge des Programms schon in unserem Test zu den TuneUp Utilities 2006 ausreichend Würdigung fanden, möchten wir sie hier nur kurz zusammenfassen; genauere Beschreibungen finden Sie dann in unserem Test zu den TuneUp Utilities 2006.

Im Gegensatz zur Vorgängerversion erkennt das Modul DiskCleaner jetzt auch die Ruhezustand-Datei (bei aktiviertem Ruhezustand) und wählt diese daher auch nicht automatisch für die empfohlene Säuberung aus. Der Ruhezustand selbst muss jedoch noch in der Energieverwaltung aktiviert werden. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

Rechtsklick auf dem Desktop > Eigenschaften > Bildschirmschoner > Energieverwaltung > Ruhezustand

Dies kann sich durchaus als hilfreich erweisen. Der Inhalt des Arbeitsspeichers wird beim Schalten in den Ruhezustand auf die Festplatte geschrieben, das geht meist ein wenig schneller als das Beenden aller laufenden Programme und das Herunterfahren. Beim erneuten Starten wird der Vorgang wieder rückgängig gemacht und sie finden den Desktop wieder so vor wie Sie ihn verlassen haben; mit allen geöffneten Programmen und Dateien.



Die beiden Neuzugänge

Disc Doctor

Der Festplatten-Arzt untersucht angeschlossene Festplatten nach Fehlern im Dateisystem, die gleich im Anschluss behoben werden können. Neben einer einfachen Untersuchung steht noch eine gründliche Einstellung zur Auswahl, wobei die Systempartition nicht im Betrieb verarbeitet werden kann; der Disc Doctor startet dann nach einem Neustart des Betriebsystems.


Die Ansicht vom Disc Space Explorer

Disc Space Explorer

Einen Überblick über die Nutzung Ihrer Festplatten erhalten Sie mit dem Disc Space Explorer. In einem einfachen Kreisdiagramm wird Ihnen veranschaulicht, welcher Dateityp auf welcher Partition den meisten Platz belegt und listet gleich die größten Dateien auf. So erfahren Sie von etwaigen Datei-Riesen, die Sie möglicher Weise nicht mehr benötigen. Ein so angestoßener Frühjahrsputz kann also noch das ein oder andere freie Megabyte zu Tage fördern.


Fazit

  Der Käufer erhält hier für knapp 35 Euro einen wahren Tuning-Experten, der selbst Könnern (die gern alles selbst einstellen) einige Handgriffe abnimmt. Sämtliche Helferlein sind unter einer sich selbst erklärenden Oberfläche vereint und bieten besonders Anfängern viel Freiraum zum Tunen und Optimieren. Mit den Neuzugängen Disk Doktor und Disk Space Explorer wurde die Programm-Sammlung sinnvoll erweitert. Der Experte mag vielleicht ein paar Kleinigkeiten missen, der gemeine Nutzer aber kann sich mit den TuneUp Utilities 2007 zum kleinen Tuning-Profi mausern. Das hervorragende Handbuch eignet sich schon als Bettlektüre und hält viele Erklärungen und Hintergrundwissen bereit.

Nutzer der Vorgängerversion TuneUp Utilities 2006 können für 19,99 Euro über die Homepage ein Upgrade auf die Version 2007 beziehen. Wer vorhat auf das neue Betriebsystem Windows Vista umzusteigen kann dann mit dem Upgrade seine 2006er Version auch nach dem Umstieg weiter nutzen. Da der Disc Space Explorer eher ein nettes Gimmik ist, der Disc Doctor aber durchaus nützlich, liegt es am Interessen-Schwerpunkt des Nutzers, ob sich das Upgrade tatsächlich lohnt. Für eine Neuanschaffung ist es die Anschaffung aber alle Mal wert.

Als Prüfsiegel kommen für uns also nur Fünf Sterne in Frage!

(smk)



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