Das Gameplay
Zwei Kontrahenten bekriegen sich auf 10 verschiedenen Maps um die letzten Ölreserven auf der ganzen Welt. Das Schlachtfeld ist ähnlich wie bei Battlefield aufgebaut und in mehreren Checkpoints unterteilt, die es zu erobern gilt. Gewonnen hat die Fraktion, die auch den letzten Checkpoint eingenommen hat. Dabei greifen sich die beiden Partien mittels Panzer, Helikopter, Buggys und Humvees an.In Frontlines - Fuel of War, stehen Ihnen sechs verschiedene Waffenklassen sowie je 4 verschiedene Spezialisierungen zur Verfügung. Diese setzen sich wie folgt zusammen.
- Assault
- Heavy Assault
- Sniper
- Anti-Vehicle
- Special Ops
- Close Combat
Für jede dieser Klassen kann man sich noch für eine von je vier Spezialisierung entscheiden. Dies macht insgesamt 24 Kombinationen möglich.
- Bodenunterstützung Das Bodenunterstützungsset enthält ein Reparaturwerkzeug samt Verteidigungsturm, um zum Einen Fahrzeuge zu flicken und zum Anderen die Gegner auf Distanz zu halten.
- Gegenmaßnahmen
Mit dem Set Gegenmaßnahmen werden einem Spielzeuge wie EMP-Waffen in die Wiege gelegt, was gegnerischen Drohnen und Fahrzeugen gar nicht gut bekommt. - Drohnentechnologie
Mit der Drohnentechnologie erhält man Zugriff auf die gesamte Palette der Kampfdrohnen. Mit diesen kann man den Gegner nicht nur ins Gras beißen lassen, sondern auch unbemerkt ausspionieren, die Feindpositionen melden, um ihn dann ins Jenseits zu befördern. - Luftunterstützung
Durch die Luftunterstützung lassen sich gegnerische Stellungen durch gezielte Angriffe von Hubschraubern und Bombardements von Flugzeugen in Schutt und Asche legen, was diesem Set eine nicht unerhebliche Schlagkraft verleiht.
Grafik
Die Grafik basiert auf der Unreal Engine 3, wobei diese Engine nicht komplett ausgenutzt wurde, da die Maps doch recht kahl und trist wirken. Eventuell ändert dies sich bis zum finalen Release im Februar. Die Soldaten sowie die Fahrzeuge sehen detailliert modelliert aus. Die Bodentexturen machen einen realistischen Eindruck.
Fazit
Battlefield 2 basiert mehr auf Taktik, während Frontlines - Fuel of War mehr auf knallharte Action getrimmt ist. Die verschiedenen Klassen-Kombinationen machen das Teamplay zu einem Muss und sind eine willkommene Abwechslung zum Original. Viele kleine Extras wie die Drohnen, die Möglichkeit eine Atombombe auf den Gegner zu werfen und ihn mit EMP-Granaten außer Gefecht zu setzen machen Frontlines - Fuel of War zu einem würdigen Battlefield-Klon. Bislang liegen allerdings noch keine genauen Informationen zum Single-Player vor und wie die K.I. sich verhalten wird. Sollte Kaos Studios es schaffen den Single-Player-Modus entsprechend umzusetzen, dürfen wir uns auf einen würdigen Battlefield-Konkurrenten freuen.
Links
Screenshots
Autor: Christian Horenkamp
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