
Jeder kennt die eingebaute Screenshot-Funktion von Windows die über die Taste „Druck“ ausgeführt wird. Wird die Tastenkombination „Alt“ und „Druck“ benutzt, wird sogar nur vom aktuellem geöffnetem Fenster ein Foto geschossen und in den Arbeitsspeicher gespeist. Durch die Tastenkombination „Strg“ und „V“ kann der gerade angefertigte Screenshot in ein Bildbearbeitungsprogramm, beispielsweise Microsoft Paint, eingefügt werden. Doch versucht man nun einen Screenshot von einem laufendem oder angehaltetem Film im Windows Media Player zu schiessen, wird man im Grafikprogramm bitter enttäuscht. Dort wo eigentlich der Filmscreenshot sein sollte sieht man nur Schwarz.
Schuld daran ist, dass die Filme im Windows Media Player und auch anderen Video Playern im Overlay-Modus laufen. Das angezeigte Bild des Films befindet sich also nicht direkt im Hauptspeicher, sondern im Speicher der Grafikkarte und wird in das Video Fenster eingebettet. Jedoch kann man hier Abhilfe schaffen. Das Bild des Films kann auch im Hauptspeicher zwischengespeichert werden, mit deaktivierter Hardware-Beschleunigung.

Wenn Sie also einen Schnappschuss anfertigen wollen, dann sollten Sie die Hardware-Beschleunigung Ihres Video Players deaktivieren. Im Windows Media Player finden Sie diese Funktion unter Extras, Optionen unter dem Reiter Leistung. Der Schiebe-Regler unter Video-Beschleunigung müssen Sie zur Deaktivierung der Hardware-Beschleunigung auf Keine stellen.
Ein kurzer Klick auf OK und schon könen Sie über die bewährte Druck-Funktion Screenshots von Ihren Hollywoodstars im Film anfertigen. (cpi)